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Micha's Australien Tagebuch

Reisetagebuch

zum nachlesen und mitschwärmen ;-)

Melbourne ROCKT

Victoria Posted on Sat, February 07, 2009 09:42:41

Hier in Melbourne, ist heute der heißeste Tag, seit geschichtlichen
Aufzeichnungen. Es sind 50°C!!! Die Wälder brennen, der Strom ist ausgefallen,
da Strommasten umgestürzt sind (hoffentlich hält mein Akku noch ein bisschen)
und es herrscht überall Chaos. Da man an Hitzetod sterben würde, wenn man heute
das Haus verlässt, schreibe ich jetzt endlich wieder einmal meinen Blog.

Vor ziemlich genau 3 Wochen, bin ich mit meinen neuen
Reisegefährten, 3 Hamburger Jungs (Simon, Michel und Joram), hier in Melbourne gelandet. Angekommen am
Flughafen, standen wir vor dem Ausgang und überlegten erstmal, wo wir denn heute
eigentlich übernachten könnten. Wir schlugen den “Lonely Planet “auf, suchten ein
Hostel, was ansprechend beschrieben war und einen günstigen Preis hatte. Dann
nahmen wir einen Taxi (der ist zu viert günstiger als Bus fahren) und fuhren zu
der Adresse. Das Hostel war ziemlich überfüllt und auch ehr von schlechter
Qualität. Die Zimmer glichen Heizungskeller und geputzt wurde auch nicht gut.
Aus diesem Grund und natürlich um Geld zu sparen, suchten wir uns wieder einen
Couchsurfplatz…

Sammie, ein nettes achtzehnjähriges Mädel, was für ein paar
Tage zu Hause sturmfrei hatte, bot uns an zu kommen. Wir nahmen den Zug und
nach 40 Minuten Fahrt, kamen wir bei ihr an. Sie freute sich, dass wir kamen,
denn sie hatte ein Auto, was von ihr bewegt werden wollte, was sie aber selbst
noch nicht durfte, da sie ihren Führerschein noch nicht bestanden hatte. So
kamen wir als Fahrer in Frage. Das war ein Fehler von ihr! smiley Unsere erste Fahrt sollte zum Aldi gehen um einzukaufen.
Joram, der Jüngste aus unserer Gruppe wollte unbedingt fahren. Da er noch nie
in Australien auf der linken Seite gefahren ist, drehte er die Musik im Radio
laut auf um sich besser konzentrieren zu können!^^ Voller Begeisterung fuhr er los und baute im ersten
Kreisverkehr gleich einen Unfall. Zum Glück gab es nur ein paar Beulen und
Lackabschürfungen. Da Australier aber gelassene Menschen sind und Backpacker gut
versichert, gab es keine grossen Probleme im Nachhinein. Wir waren aber
trotzdem alle sauer auf Joram, das hätte wirklich nicht sein müssen. Wenn man
seine Gedanken ein bisschen zusammen nimmt, passiert sowas nicht! Nach dem Unfall, wurde ich zum
Fahrer bestimmt, da ich ja schon einige hundert Kilometer mir meinem Van in
Australien zurückgelegt hatte. Wir kauften ein und kochten dann gemeinsam für
Sammie. Danach wurde ein bisschen gefeiert.

Nach zwei Tagen, bekam Sammie einen
Anruf von Ihrer Arbeit, dass sie gebraucht wird. Sie arbeitet in einem Ferienlager
für Kinder, was etwas außerhalb von Melbourne liegt. So war für uns die Zeit
gekommen, uns kurzfristig um einem neuen Couchsurfplatz zu kümmern. Zu viert
ist es immer schwierig irgendwo unter zu kommen.

Zum Glück fanden wir Adam (19), der kurz entschlossen sagte,
klar wir könnten gerne kommen und in seinem Bungalow schlafen. Er bot uns sogar
an, uns abzuholen, da er einen großen Van hat und wir dann keine Probleme mit
unserem Gepäck hätten. So kamen wir nach Belgrave, ein Stadtteil, der ziemlich
weit entfernt vom Zentrum ist. Hier ist es ehr eine Seltenheit, dass deutsche
Backpacker auftauchen. Und Adam, hatte jetzt gleich vier! So machten wir schon
auf der Fahrt zu Adam halt bei Aldi um etwas Bier für unsere geplante
Willkommensparty zu kaufen. In Victoria ist das im Aldi möglich, sonst nur in
Bottleshops, wie in den anderen Staaten. Hier kann man neben vielen anderen
deutschen Produkten, sogar deutsches Importbier, zu einem angemessenen Preis, kaufen. “KAISERDOM“ smiley …schmeckt nicht unbedingt gut, aber besser als die australische Brühe, die
hier Bier genannt wird.

Zu unserer Willkommensparty erschienen viele Freunde von
Adam, die mit uns ausgelassen feierten. Wir fühlten uns sofort super-wohl und
waren direkt in den Freundeskreis integriert.

Diese Party, war der Startschuss, zu einem jetzt schon seit
drei Wochen andauernden Party-Marathon. Darüber ausführlich zu berichten, ist
denke ich nicht nötig. Denn Bilder sprechen Bände. Und davon habe ich jetzt
schon über 200 hochgeladen. Ich erlebe hier meine zweite Jugend auf
australische Art und Weise. Die Clique hier und das, was wir so unternehmen,
erinnert stark an Filme, wie “American Pie“, “Roadtrip“ oder “Partyanimals“.
Seit dem Raffael und Jan (aus Cattai) auch noch hier sind und bei Freunden von
Adam schlafen, geht es hier richtig rund. Es ist der absolute Wahnsinn! Wir
“crashen“ viele Hauspartys, feiern Poolpartys in Playboy Mansion’s, machen
Bierolympiaden, gehen an Seen baden, oder “cruisen“ einfach nur mit dem Van
durch die City.

Uns gefällt es hier super, aber da wir Geld für unsere
geplante Neuseelandreise brauchen, ziehen wir am Mittwoch hier aus, um zu
arbeiten. Die Informationen dazu, gibt es im nächsten Blog. Also meine lieben
Leser, immer schön Kommentare und Gästebucheinträge schreiben, dann lässt der
nächste Blog nicht so lange auf sich warten! Denn ein bisschen Zuspruch, spornt
an zu schreiben!

Lasst es euch gut gehen, euer Micha

PS.: …das Tier, was auf den Bildern zu sehen ist, ist ein
Opossum. Wir haben es Spanky getauft smiley

Mehr als 200 neue Fotos online



4 Monate in Australien

New South Wales Posted on Sat, January 17, 2009 01:41:43

…und mir gefällt es hier nach wie vor wahnsinnig gut. Die ersten zwei Wochen des neuen Jahres waren super schön. Wir waren auf den Blue Mountains wandern, in Sydney auf einem riesigen Musik-Festival und sind wegen der großen Hitze viel in den Flüssen in der Umgebung baden gewesen. Außerdem ist Lovell von seiner Europareise zurückgekehrt.

Ich fange mal mit den Blue Mountains an. Dort sind wir Mitte letzter Woche mit dem Zug hingefahren. Die Zugfahrt von Cattai nach Katoomba , dauerte ca. eine Stunde. Als wir ankamen, kauften wir uns ein “Trolley Ticket“ mit dem wir über 20 Stationen zum wandern und besichtigen anfahren konnten. Die Trolleys, waren kleine, wie ein Zugwagon aussehende, Busse, die halbstündlich alle Stationen abfuhren. Bei brütender Hitze wanderten wir den ganzen Tag auf Pfaden durch die Blue Mountains. Einige Stellen des Berges erinnerten mich ein bisschen an die Greifensteine in Geyer. Der Ausflug war schön und wir hatten viel Spaß, aber das was man mit dem Trolley besichtigen konnte, hat mich nicht vom Hocker gehauen. Vielleicht mit einem eigenen Auto, hätte man schönere Stellen der Blue Mountains anfahren können. Aber Katoomba lohnt sich nicht wirklich zu besichtigen, da gibt es schönere Stellen um sich die Natur Australiens anzuschauen und vor allem günstigere.

Letzte Woche Freitag hatte Manfred Geburtstag und wir haben abends für Ihn eine kleine Party veranstalte, Pizza und Kuchen gemacht.

Am Samstag bin ich mit der gesamten Meute zum “Sydney Festival“ gefahren. Von der Größe ist es mit “Rock am Ring“ oder der “Loveparade“ zu vergleichen. Ca. 70.000 Leute ließen die Stadt beben. Und man musste keinen Eintritt bezahlen. Es war “4 FREE“ smiley und es spielte sogar einer meiner Lieblingsbands “Santogold“. Da so eine große Gruppe, auf so einem Festival, kaum zusammen zu halten ist, teilten wir uns abends auf. Meine Gruppe wollte zur Hauptbühne gehen… leider waren wir spät dran. Es war kein reinkommen mehr. Die Gruppe teilte sich erneut. Die eine Hälfte ging zum Bottleshop um noch mehr Alkohol zu kaufen. Michel und ich wollten versuchen uns am Rand noch reinzuschmuggeln. Wir standen in einer Masse, die drängte rein zu kommen. Als wir zwei kurz vor dem kleinen Seiteneingang standen, ertönte auf einmal die Stimme einer Frau: “Hey guys… we close the gates now“ und die Schranke der Absperrung drohte zu zugehen. Jetzt hieß es noch einmal richtig drücken… smiley …wir kamen gerade noch so durch die Absperrung durch. Und bei dem ganzen Trubel, versäumte man sogar, unsere Rucksäcke zu kontrollieren. Die Getränke blieben bei uns und wir kämpften uns vor bis zur Bühne. In diesem Moment ging die Party richtig los!!! Unglaublich wie die Menge tobte. ALLE, soweit ich sehen konnte, tanzten und schrien. Zwischendurch, nahm ich Michel auf die Schulter und wir waren sogar auf den großen Bildschirmen neben der Bühne zu sehen. Somit müsste ich auch im Fernsehen zu sehen gewesen sein. Wir feierten bis zum Ende! Danach gingen wir noch nach “Kings Cross“, wo wir alle Anderen wieder trafen. Wir zogen noch ein bisschen durch die Clubs, bis der letzte nicht mehr konnte. Da unser Zug erst 6:00 Uhr morgens gings, beschlossen wir uns einfach in den Park zu legen und zu schlafen. …nach einer Stunde weckte uns dann eine betrunkene Aborigenes, die von uns Miete verlangte, es wäre ja ihr Land smiley. Sie hatte aber ein gutes Timing, nun konnten wir zum Zug gehen. ~Alle waren in bester Verfassung~ …als wir endlich wieder in Cattai ankamen, verschliefen wir den ganzen Tag. Aber es hatte sich gelohnt! smiley

Die letzten Tage verbrachten wir eigentlich die ganze Zeit hier am Fluss. Es war so große Hitze, dass man nichts anderes machen konnte, als rumliegen, baden und chillen. Wir sind mit Lovell zu verschiedenen tollen Stellen zum schwimmen in den Nationalpark gefahren. Dort konnte man sich von Bäumen ins Wasser schwingen. Die restliche Zeit, blödelten wir rum, bastelten lustige Dinge, spielten Monopoly oder machten Party bei Funky Music.

Da es langsam Zeit wird weiter zu reisen, habe ich jetzt mit 3 Mates (Joram , Michel und Simon) einen Flug nach Melbourne gebucht. Am Samstag reisen wir zusammen weiter um uns Arbeit zu suchen. Wir werden wahrscheinlich gemeinsam mit zwei anderen von hier, die ein paar Tage später nachkommen, ein Apartment in Melbourne nehmen. Nach 4-6 Wochen arbeiten, plane ich dann, nach Neuseeland zu reisen. Dort will ich mit den anderen Jungs, mit einer Vespa, vier Wochen lang, durchs Land reisen smiley …so ist es jedenfalls geplant.

Es wird mir schwer fallen hier weg zu gehen, Ich hatte hier eine echt super Zeit. Manfred und Lovell waren super Gastgeber und mein Couchsurf bei Ihnen war eine tolle Erfahrung fürs Leben. Ich würde am liebsten hier bleiben, aber wenn ich Manfreds Geschichten immer so höre, möchte ich am liebsten die ganze Welt bereisen.

Also auf geht’s!

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HAPPY NEW YEAR

Sydney Posted on Sat, January 03, 2009 09:56:14

Ich wünsche euch ein
gesundes neues Jahr!

Meine Silvesterfeier war
grandios, abgerundet mit einem spektakulären Feuerwerk. …aber dazu später mehr… hier ein kleines Video:

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Da einigen ziemlich unklar
sein sollte, wo ich mich hier in Sydney eigentlich aufhalte, versuche ich es
kurz zu beschreiben und erzähle die Geschichte wie ich nach Cattai fand und was
mich hier erwartete.

Am 23. Dezember 2008, brach
ich mit Johanna und Bernhard von Byron Bay auf um nach Sydney zu fahren. Da
Johanna eher von ruhiger Natur ist, fuhren wir natürlich wieder einmal viel zu spät los. Wir hatten eine Tour von über 700 km vor uns. Nach 500 km setzten wir
Bernhard in Newcastle ab, von dort aus fuhr er dann mit dem Zug weiter in Richtung
Sydney Central. Da ich kein Hostel mehr in Sydney finden konnte, weil über
Neujahr alles ausgebucht war, kümmerte ich mich um einen Couchsurf bei www.couchsurfing.com. Ich schrieb ca.
30 Leute rund um Sydney an und fand zum Glück noch eine Bleibe im Cattai Nationalpark
ca. 60 km vom Stadtzentrum entfernt. Ich schrieb zu Lovell C., der reist
gerade selbst durch Europa, meinte aber seine Eltern wären zu Hause und ich
könnte gerne kommen. Er gab mir die Telefonnummer von seinem Vater Manfred und
meinte, mit dem könnte ich alles besprechen. Ich rief sofort nach Erhalt dieser
E-Mail an. Manfred meinte, klar kein Problem, ich könnte gerne kommen und sogar
auch noch Johanna mitbringen. Sie hätten genug Platz. So ging unser Weg von
Newcastle aus weiter nach Cattai. Wir hatten uns extra noch eine Karte gekauft
um es zu finden, haben uns aber trotzdem hoffnungslos verfahren. Ca. 23 Uhr
trafen wir zum Glück auf einen Australier, der versuchte uns den Weg zu
erklären. Nach 10 Minuten gab er es aber dann auf, es sei viel zu schwierig es uns
zu erklären, wir würden es so nie finden. Da aber Australier äußerst nette und
hilfsbereite Menschen sind, bot er uns an, uns bis zu einer Strasse zu
begleiten, von der aus wir es dann bis nach Cattai schaffen sollten. So fuhr er
eine halbe Stunde mit uns durch Hornsby, so hieß glaube ich die Vorstadt in der
wir uns verirrt hatten, bis wir die Strasse fanden. Der Rest war reinste
Glückssache. Irgendwie fanden wir dann gegen Mitternacht zum Cattai
Nationalpark. Da die Strassen und alles ringsherum stockdunkel war, begann
Johanna paranoid zu werden und erzählte von Horrorgeschichten die so aussahen.
Sie sagte immer, hier stehen bleiben möchte sie jetzt nicht, dann drehe sie
durch. Natürlich wie heraufbeschworen, liess sie das Auto verrecken und es
sprang nicht wieder an. Ich musste laut lachen. Da alles nichts half, musste
ich aussteigen und in der Dunkelheit umgeben von Spinnen und Schlangen das Auto
anschieben. Zum Glück ging es leicht bergab und nach zwei Versuchen sprang das
Auto dann auch an. Ich rief noch einmal Manfred an, er sagte er stellt sich
jetzt mit ein paar Laternen raus an die Strasse. So fanden wir dann auch
endlich zu unserer Bleibe.

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Wo ich hier gelandet bin,
lässt sich eigentlich nicht mit Worten beschreiben, dass muss man erleben. Auf
10 Hektar Land leben hier Manfred und Edith, mit zwei von ihren Söhnen,
zwei Pferden, vier Hunden und einer Gans. Auf dem Grundstück stehen viele
kleine Häuschen und Hütten, die Betten für Backpacker beherbergen. Manfred
wohnt in einem über 160 Jahre alten Holzhäuschen, das vollgestopft ist mit
Antiquitäten und Kunstwerken seiner vielen Reisen. Er wurde in Köln geboren und lebt nun seit 40 Jahren in Australien. Er hat die ganze Welt
bereist und mehr erlebt als jeder Mensch den ich kenne. Über ihn wurden sogar
Bücher geschrieben. Er begeistert mich jeden Tag erneut mit seinen tollen
Geschichten und Lebensweisheiten. Manfred ist ein sehr belesener und gebildeter
Mensch, er spricht zig Sprachen und hat viel Humor. Trotz seines mittlerweile
hohen Alters, ist er sehr aktiv was Organisation rund um Haus, Hof und das Beherbergen von Couchsurfern angeht. Er ist definitiv einer der tollsten
Menschen die ich je in meinem Leben kennengelernt habe.

Johanna und ich wurden in
dem alten Häuschen von Manfred einquartiert. Am nächsten Morgen fuhren wir mit
der Bahn nach Sydney um ein bisschen Weihnachten zu feiern. Wir haben noch ein
paar andere Mädels aus unserem Flugzeug wieder getroffen und waren zusammen in
Darling Habour bei einem tollen italienschen Restaurante essen. Anschließend
gingen wir noch in die Kirche zum Mitternachtsgottesdienst. …danach wurde noch
ein bisschen Party gemacht.

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Johanna blieb gleich 3 Tage durchgängig in der City
um Party zu machen. Sie schläft immer heimlich bei den Mädels mit im Hostel.
Sie kam nur noch einmal um ihr Auto zu holen um es in die Werkstatt zu fahren
und checken zu lassen. Ich fuhr am nächsten Morgen zurück nach Cattai und
feierte mit Manfred und den anderen Backpackern zusammen Weihnachten. Es
herrschte eine schöne gemütliche Atmosphäre. Zur Zeit meiner Ankunft, waren
schon je drei Backpacker/innen aus Taiwan und Frankreich da. Aber da Silvester
nun vor der Tür stand und alle Unterkünfte zu dieser Zeit in Sydney immer schon
lange im Voraus ausgebucht sind, strömten noch viele weitere Backpacker zu
Manfreds Oase. Auch wenn alles noch so voll ist, Manfred würde zu keinen
Backpacker sagen, dass kein Platz mehr wäre. So leben hier zurzeit nun fast 30
Leute. Alle Hütten und Sofas in den Aufenthaltsräumen sind belegt und einige
Zelten hier sogar. Ich glaube Manfred mag mich, in meinem Holzhäuschen werden
immer die Mädels einquartiert, die neu ankommen. Letztens ein paar Schwedinnen,
jetzt wieder ein paar Deutsche… so wird es nie langweilig smiley

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Ich fühle mich hier
pudelwohl, wir sind eine große Gemeinschaft. Wir kochen zusammen, gehen zum Fluss
schwimmen, Kajak fahren oder sitzen einfach zusammen und spielen Gitarre und
Bongos – singen und chillen oder wir fahren in die City und machen Party. Man
kann sagen, ich lebe in einer richtig coolen Kommune mit vielen tollen Leuten
und Manfred als Schutzpatron aller Backpacker.

New Years Eve 2009 in Sydney

Zu Silvester sind wir in der
Gruppe natürlich nach Sydney gefahren um im großen Stil zu feiern. Wir sind in
3 Gruppen losgezogen. Die erste ist zeitig am Morgen losgefahren um einen guten
Platz am Cremont Point in Sydney zu sicher. Von dort aus kann man perfekt die
Habour Bridge und das Opera House sehen. Ich war in der dritten Gruppe, die als
letztes fuhr. Wir hatten die ehrenvolle Aufgabe den Alkohol zu besorgen. Da wir
das natürlich auf dem letzten Drücker geplant hatten, mussten wir vormittags
extra noch einmal in eine andere Stadt in einen Bottleshop fahren und
einkaufen. Leider hatten fast alle Läden am 31. Dezember geschlossen. So fuhren
wir zu einer Sportsbar die nebenan einen Bottleshop hatte. Da der leider auch
geschlossen war, gingen wir in die Bar und fragten ob er für uns noch einmal
kurz geöffnet werden könnte. Man sagte uns der Shop öffnet sowieso 10 Uhr. So konnten wir noch ordentlich einkaufen…

der
Tag war gerettet smiley

Wir verpackten alles in ein
paar Kühltaschen und fuhren zur nächsten Bahnstation und nahmen einen Zug in
Richtung Sydney Central. Dann mussten wir noch mit dem Bus nach Cremont Point
fahren. Wir hatten einen supercoolen Platz direkt am Wasser gegenüber der
Habour Bridge ergattert. Neben uns hatte sich eine große Gruppe junger
Australier niedergelassen. Auf dem Gelände herrschte eine Bombenstimmung und
wir trugen einen großen Teil dazu bei. Wir hatten uns am Vortag
Schaumstoffschwerter und –ich nenne es mal- Sirenenschläuche besorgt. Damit fielen wir überall auf und hatten eine menge Spaß. Wir veranstalteten
Limbo-Games und spielten das Brötchen spiel… [man wirft ein Brötchen auf den
Gehweg und sobald einer darauf trifft jubelt die Masse] …die Australier
mischten sich schnell in unsere Gruppe und grölten mit. Es war eine Stimmung
wie auf einem Rock-Festival. Grandios… so ein geiles Silvester hab ich noch nie
erlebt. Das riesige Feuerwerk war die Krönung, das muss man einmal erlebt
haben. WAHNSINN

Die letzten Tage nutzte ich
zum relaxen und gemütlich feiern. Bei einer Rückfahrt vom shoppen aus Sydney
platzte uns ein Reifen vom Auto. Da dies in einem Tunnel von Sydney geschah,
hatten wir Glück im Unglück. Uns und dem Auto ist nichts weiter passiert und
der Pannendienst vom Tunnel half uns binnen weniger Minuten und schleppte uns
bis zur Ausfahrt auf einen Parkplatz. Da Till zum Glück einen Ersatzreifen
dabei hatte, wurde sein Auto schnell wieder flott gemacht. Wir mussten nicht
einmal etwas bezahlen, da der Service von der Tunnelcrew kostenlos war. So
konnten wir schnell wieder weiter fahren. In den letzten Tagen sind noch ein
paar nette Mädels hier angekommen, die gerade eine Weltreise machen. Die große
Gemeinschaft mischt sich immer wieder mal, der eine reist weiter, ein anderer
kommt neu an, so gibt es immer wieder neue tolle Geschichten zu erzählen. Gestern
war ich Löwenbräuhaus und habe endlich wieder einmal ein richtiges deutsches Bier getrunken – es war ein Genuss. Danach war ich im Botanischen Garten und habe Kakadus gefüttert. Sonst
gibt’s es glaube ich vorerst nichts weiter Spektakuläres zu berichten.

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Morgen werde ich mit ein
paar “Fellows“ von hier eine zweitägige Tour zu den Blue Mountains machen.
Danach kehren wir wieder hierher zurück. Ich denke ich bleibe hier noch eine
Woche und gehe am Wochenende auf ein Festival in Sydney. Danach werde ich dann
erstmal weiter nach Melbourne fliegen und mir mal wieder Arbeit suchen.

Soooo… diesen Blog zu
schreiben hat echt Arbeit gemacht. Ich hoffe er wird fleißig gelesen!
smiley

Alles liebe und ein gesundes
neues Jahr

euer Micha

VIELE NEUE FOTOS ONLINE



Fröhliche Weihnachten

New South Wales Posted on Mon, December 22, 2008 09:23:42

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Ich wünsche all meinen Lesern, meinen Freunden und meiner Familie ein frohes Weihnachtsfest!

Für mich wird Weihnachten dieses mal etwas anders ablaufen. Dieses Jahr bin ich nicht im kalten und verschneiten Deutschland. Ich lasse es mir in der Sonne am Strand gut gehen. Dafür, werde ich das Weihnachtsessen vermissen und das gemütliche zusammensitzen und feiern mit meiner Familie. Aber in Gedanken seid ihr alle bei mir!

Fröhliche Weihnachten
euer Micha



Byron Bay – Stadt der Surfer

New South Wales Posted on Mon, December 22, 2008 09:01:29

Bevor wir nach Byron Bay
fuhren, machten wir einen Abstecher in einem Nationalpark in der nähe der Gold
Coast. Es ist unglaublich, wie schnell man von der Großstadt an den Strand
kommt und vom Strand in ländliche Gegenden. Wir mussten keine Stunde fahren, da
waren wir auf einmal mitten auf dem Land. Eine blühende Natur lies uns staunen.
Riesige Wiesen und Weiden konnte man bestaunen. Die Gegend rund um die
Nationalparks/Regenwälder, erinnert stark an Österreich oder Deutschland.
Berge, Täler, Wiesen und Auen. smiley Wir fuhren durch den Nationalpark auf einen
Berg von 700 Metern hoch. Dort machten wir eine Wanderung durch den Regenwald
zu einem Wasserfall. Es war voll cool, wir mussten stellenweise über
Hängebrücken laufen, über Steine und Flüsse klettern. Am Abend, haben wir dann
versucht etwas auf einem öffentlichen Barbecue-Grill zu kochen, leider kam nur
eine eklige Pampe dabei raus, weil der Grill nicht heiß genug wurde. Aber der
Hunger hat es rein getrieben. Nach dem essen haben wir dann im Auto auf einem
Parkplatz geschlafen. Da habe ich zum ersten mal in Australien gefroren und
musste mir einen Pullover anziehen. Auf dem Berg war es Nachts ganz schön
zugig…

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Am nächsten Tag ging es dann
weiter nach Byron Bay. Hier wohne ich in einem unverschämt teuren Hostel. Es
war aber leider kein anderes mehr frei, da über die Weihnachtszeit alles
ausgebucht ist. Wenigsten habe ich hier wieder eine paar coole Mädels aus
Rainbow Beach wieder getroffen. Byron Bay ist “DIE SURFER STADT“ schlecht hin.
Der Strand und die Wellen hier sind perfekt. Und der Ort strahlt diese
gelassene Surferstimmung aus. Man fühlt sich echt wohl hier. Und es gibt auch
wieder jede Menge tolle Surferläden zum shoppen. Aber da geh ich lieber gar
nicht erst rein, sonst kann ich mich wieder nicht beherrschen. Die letzten Tage
war ich meistens nur am Strand und habe versucht zu surfen, oder habe den
Profis dabei zugeschaut. Abend ist hier auch gut was los. Heute gehe ich mit
den Mädels auf eine Party am Strand. Erst koche ich jetzt aber mit ihnen noch
etwas zusammen…

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Morgen fahren wir dann noch
in die Hippi Stadt Nimbin. Davon haben wir schon sehr viel coole Geschichten
gehört… smiley Dann geht es weiter nach Sydney wo dann Weihnachten und Silvester
gefeiert wird…

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From the Sunshine Coast to the Gold Coast

Queensland Posted on Thu, December 18, 2008 16:03:07

Es wird wieder einmal Zeit
etwas zu schreiben! smiley

Ab Rainbow Beach reise ich
nun zusammen mit Johanna und Bernhard, in Johannas Jeep weiter die Küste
runter. Unser erster Stopp war in Noosa Heads. Dort hin sind wir zusammen in
der Kolonne mit einem Estländer-Pärchen gefahren. Das Navigationsgerät der
Estländer schickte uns über eine Abkürzung direkt durch den Regenwald. Die
Landschaft war großartig und die Strasse glich einer Rallypiste. Wir dachten
wir fahren sonst wo hin, sind aber dann doch angekommen. Noosa ist eine echt
coole Stadt mit einem Traumstrand zum surfen. Entlang der Strasse am Strand
findet man viele tolle Surferläden, wo man prima shoppen gehen kann. Ich habe
mich dort mit ein paar neuen T-Shirts und Boardshorts eingedeckt. Wir blieben
dort leider nur eine Nacht, da wir zu Weihnachten und Silvester in Sydney sein
wollen und uns nun überall nicht mehr so lange aufhalten können.

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Der nächste Stopp war im
“Australia Zoo“, dem Zoo vom “Crocodile Hunter“ – Steve Irwin (R.I.P.). Da der
Zoo riesig groß ist, brauchten wir den ganzen Tag um alles zu sehen. Man konnte
viele Tiere Australiens direkt aus nächster Nähe betrachten und anfassen…
Kangaroos, Koalas, Wombats,… Die Krokodilshow z.B., war sehr beeindruckend. Wir
hatten einen schönen Tag und fuhren am Abend dann weiter nach Brisbane.

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Nach langer Zeit, war ich
nun wieder einmal in einer richtigen Großstadt mit gewaltigen Hochhäusern. In
Brisbane wohnte ich 5 Tage in einem tollen Hostel im Süden der Stadt. Ich hatte
coole Roomates, einen Brasilianer, einer Australierin und einem Deutschem. Am
ersten Abend im Hostel war gleich eine Themenparty. Wir hatten eine Menge Spaß,
denn jeder der verkleidet war, bekam freie Getränke. An einem Abend waren wir
zusammen in einem riesigen Casino. Beim Black Jack habe ich meinen Einsatz
zunächst verdoppelt, beim Roulette jedoch wieder verloren. Ich ging am Ende mit
–20 Dollar aus dem Casino raus. Es war aber ein richtig toller Abend im Flair
von Las Vegas… Tagsüber habe ich eine Bootstour gemacht, bei der ich viele
tolle Fotos geschossen habe. In der Innenstadt kann man super einkaufen gehen,
ein Einkaufscenter nach dem anderen. An dem einen Tag, habe ich sogar beim
durch die Läden schlendern, Kathy und Maike (aus meinem Flugzeug) wieder
getroffen. In einer Millionenstadt, wieder einmal ein großer Zufall smiley …die
Mädels haben mich gleich mit ins Kino geschleppt. Leider war der Film ein
echter Mädchenfilm, aber das Kinofeeling war wieder mal cool. Danach sind wir
noch zu ihnen ins Hostel gegangen und haben über unsere bisherigen Erlebnisse
in Australien erzählt…

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Nach fünf Tagen Brisbane
ging es gestern weiter nach Surfers Paradis. Hier habe ich mit Glück noch einen
Platz in einem tollen Hostel direkt am Strand bekommen. Da in Australien die
Sommerferien begonnen haben, ist hier fast alles ausgebucht. Die Stadt ähnelt
sehr Miami, Hochhäuser stehen direkt am Strand. In Surfers Paradise kann man
super shoppen gehen – viele tolle Läden – und natürlich surfen…

Gestern Abend haben wir
einen “Club Crawl“ gemacht. Für 30 Dollar sind wir zusammen mit ca. 200
Partywütigen Touristen durch die Clubs gezogen, hatten überall freien Eintritt
und bekamen immer ein Freigetränk. Und anders wie in Deutschland bei so etwas,
waren hier die Frauen in der Überzahl. Die Tour blanke Wahnsinn! So etwas habe
ich noch nicht erlebt. In einem Club, dem “Bedroom“, fand sogar eine
Bikini-Misswahl statt. Der Club war gestopft voll mit wunderschönen Models und
deren Freundinnen. Da hat man sich echt wohl gefühlt smiley

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Heute war ich den ganzen Tag
am Strand und habe mit riesigen Wellen gekämpft. Das war ein riesen Spaß.
Während der Mittagssonne bin ich durch ein Paar Läden gebummelt und habe mir
wieder einmal ein paar Badehosen gekauft. Davon kann man hier nie genug haben.
Die sind ja meistens das einzige was man so am tagsüber trägt! smiley

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Morgen früh gehe ich noch
einmal ein bisschen surfen (ich versuche es zumindest), dann geht es weiter zu
einem Nationalpark, wo wir eine Nacht campen werden. Danach fahren wir dann
nach Byron Bay. Da ich mir jetzt mein eigenes Internet für mein Notebook
gekauft habe (funktioniert so ähnlich wie UMTS in Deutschland), kann ich jetzt
öfters Blogeinträge schreiben.

Also immer fleißig hier
reinschauen! smiley

Alles liebe, euer Micha

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4×4 Adventure auf Fraser Island

Queensland Posted on Tue, December 09, 2008 13:56:29

Heute bin ich von meiner
dreitägigen Tour auf Fraser Island zurück gekehrt. Und ich kann nur sagen WOW…
es war der Hammer! Unsere Gruppe bestand aus 5 Jeeps mit jeweils 11 Leuten. Zu
meinem Team gehörten 4 Jungs und 6 Mädels aus Dänemark, Schweden und
Deutschland. Wir dachten zunächst alle, wir hätten eine geführte Tour gebucht,
jedoch stellte der Veranstalter lediglich die Autos zur Verfügung und
organisierte den Proviant und die ganze Campingausrüstung. Sonntag früh am Morgen
haben sich alle getroffen um das Auto zu beladen. An dieser Stelle bekamen wir
noch einmal erklärt welche Route wir am besten auf der Insel fahren sollten und
wann wir wegen der Flut pausieren müssen. Wir bekamen eine Karte, ein paar
Rezepte und Anleitungen für den Jeep. Unser Organisator begleitete uns bis zur
Fähre, dann waren wir völlig auf uns allein gestellt. Es war ein wirklich
abenteuerliches Gefühl, auf der größten Sandinsel der Welt, mitten in der
Wildnis ausgesetzt zu sein.

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Am ersten Tag fuhren wir zum
Lake McKenzie. Wir düsten mit 60-80 Sachen den Strand entlang und fuhren dann
noch ca.15 km in den Regenwald. Der Strand dort gehört zu den 10 schönsten
Stränden der Erde. Dort blieben wir 4 Stunden lang und sonnten uns. Danach
fuhren wir weiter zu unserem Nachlager. Die Gruppe fuhr zu unterschiedlichen
Zeiten weiter und wir waren die letzten die losfuhren. Nach 30 Minuten Fahrt,
zog ein Gewitter auf und verirrten wir uns im Regenwald. Da die Insel eine
Sandinsel ist, gibt es auch keine richtigen Strassen dort. Nur wilde Sandwege. Wir
steckten einige male fest und mussten alle aussteigen und schieben. Es wurde
langsam dunkel, wir wussten nicht wo wir genau hin sollten und andere Autos
waren auch nicht zu sehen. Also beschlossen wir zurück zum Strand zu fahren und
dort ein Nachtlager zu finden. Der große Zufall war, dass sich jedes Team
verfahren hatte und ein Jeep nach dem anderen bei unserem Platz auftauchte. So
stellten wir alle Jeeps so auf, dass wir zwischen ihnen Planen spannen konnten.
Die Mädels kochten und die Jungs bauten die Zelte auf. Die Mahlzeiten waren
echt lecker, leider hatte alles was man aß und trank einen sandigen
Beigeschmack. Alles knirschte in den Zähnen. Der Sand war wirklich überall! Da
wir nur begrenzt Wasser bei uns hatten, mussten wir das Geschirr im Meer
abwaschen. Nach dem essen wurde dann Party gemacht…

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Am zweiten Tag ging es zu
einem alten Schiffswrack, was vor einigen Jahren an den Strand gespült wurde.
Später fuhren wir dann nach Indian Head, einem wunderschönen Look-Out. An
diesem Tag bin ich gefahren. Es war super, ich bin den Strand entlang gebraust
und habe meine Passagiere ganz schön durchgeschüttelt. Das war ein riesen Spaß.
Leider zog wieder ein Gewitter auf. Wir hatten echt ein bisschen Pech mit dem
Wetter. An diesem Punkt mussten wir dann wegen der Flut 5 Stunden warten bevor
wir weiter fahren konnten. Unser Nachtlagen an diesem Tag, schlugen wir in der
Nähe von dem Schiffswrack auf. Dieser Abend war extrem cool, wir saßen alle
zusammen im Kreis und hatten eine Menge Spass.

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Heute war wieder bombiges
Wetter. Bevor wir zur Fähre am anderen Ende der Insel zurückfuhren, waren wir
noch einmal in einem superschönen Flusslauf schwimmen. Im Meer durfte man nicht
baden gehen, das es auf der Insel vor Haien nur so wimmelt. …ach so, was ich
fast vergessen hätte, auf der Insel gibt es Dingos. Diese wilden Hunde leben
auf der Insel. Am zweiten Abend streunten einige Dingos bei unseren Zelten rum.
Die Mädels hatten alle Angst. Die Jungs haben sie dann allerdings verscheucht.
Nur leider kamen sie in der Nacht zurück und fraßen unsere restlichen Vorräte
auf. Einer hat vergessen die Kühltruhen zu sichern, so hatten wir heute Morgen
nichts zum Frühstück…

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Als Gesamturteil, kann ich
nur sagen, Fraser Island ist ein echtes Muss für jeden der durch Australien
reist. …ein echtes Abenteuer. Es war so cool, mit dem Jeep durch die wilden
Pisten zu hämmern. …ein echtes Offroad-Abenteuer. Jetzt bin ich wieder im
Hostel und ziemlich müde, denn Schlaf hatte ich die letzten Tage nicht wirklich
viel.

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Zu meiner weiteren
Reiseplanung kann ich nur sagen, wieder mal Zufälle über Zufälle. Samstag saß
ich hier im Hostel an den PCs um meine Weiterreise zu planen. Ich schaute
überall im Internet nach Übernachtungsmöglichkeiten in Sydney zu Weihnachten und
Silvester. Während ich am suchen war, schrieb mir ein Mädel über ICQl, das ich
kenne. Sie fragte was ich denn so Silvester mache. Ich sagte, ich will
eigentlich in Sydney sein, finde aber keinen Schlafplatz mehr. Sie meinte Sie
hätte ein Appartement in Sydney und wenn alles klappt könnte ich dort mit
schlafen. Das wäre cool. Sie will mir noch einmal bescheid geben… Hoffentlich
klappt das!

Dann der nächste Zufall
während meiner Reiseplanung. Ich schaute gerade im Internet, was ich für einen
Bus in die nächste Stadt nehmen muss, da steht auf einmal Johanna hinter, Mit
ihr zusammen bin ich in Sydney angekommen. Da Sie ein eigenes Auto hat, hat Sie
mit angeboten, mich bis nach Brisbane oder sogar Sydney mitzunehmen. Morgen
fahren wir erstmal nach Noosa und danach in den Australien Zoo…

Bis bald, euer Micha

NEUE FOTOS WERDEN BALD HOCHGELADEN (das Internet hier ist zu langsam)



In luftiger Höhe

Queensland Posted on Sat, December 06, 2008 01:11:32

Carpe diem – “Nutze den Tag”

Da ich für Freitag noch nichts geplant hatte, dachte ich mir gestern, steigst du eben mal in ein Flugzeug, fliegst 14.000 feet in die Höhe, springst aus dem Flieger und düst dann im freien Fall mit 220 km/h zurück zum Strand!

ICH KANN NUR SAGEN – WAHNSINN!!!!!! …aber seht selbst

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In Rainbow Beach gefällt es mir sehr gut. Der Strand hier ist traumhaft. Hier kann man toll surfen und man kann auch wieder baden gehen ohne sich vor gefährlichen Quallen schützen zu müssen. Nur Haie gäbe es hier viele. Aber naja, das ist eben Australien. No Risk No Fun…

Woran erkennt man, dass der gestrige Tag lustig war? Man weckt mit Muskelkater vom vielen Lachen im Gesicht auf. Und das passiert hier oefters! Ich habe im Hostel viele neue coole Leute kennengelernt. Letzten Abend habe ich mit ein paar Franzosen und ein paar Schotten zusammen gesessen und schön gefeiert. Es ist echt cool hier! Am Sonntag geht es dann mit Jeeps los nach Fraser Island. Dort wird dann am Strand geschlafen. Ich freue mich schon riesig.

Also bis bald euer “Skydiver” Micha



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