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Micha's Australien Tagebuch

Reisetagebuch

zum nachlesen und mitschwärmen ;-)

From the Sunshine Coast to the Gold Coast

Queensland Posted on Thu, December 18, 2008 16:03:07

Es wird wieder einmal Zeit
etwas zu schreiben! smiley

Ab Rainbow Beach reise ich
nun zusammen mit Johanna und Bernhard, in Johannas Jeep weiter die Küste
runter. Unser erster Stopp war in Noosa Heads. Dort hin sind wir zusammen in
der Kolonne mit einem Estländer-Pärchen gefahren. Das Navigationsgerät der
Estländer schickte uns über eine Abkürzung direkt durch den Regenwald. Die
Landschaft war großartig und die Strasse glich einer Rallypiste. Wir dachten
wir fahren sonst wo hin, sind aber dann doch angekommen. Noosa ist eine echt
coole Stadt mit einem Traumstrand zum surfen. Entlang der Strasse am Strand
findet man viele tolle Surferläden, wo man prima shoppen gehen kann. Ich habe
mich dort mit ein paar neuen T-Shirts und Boardshorts eingedeckt. Wir blieben
dort leider nur eine Nacht, da wir zu Weihnachten und Silvester in Sydney sein
wollen und uns nun überall nicht mehr so lange aufhalten können.

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Der nächste Stopp war im
“Australia Zoo“, dem Zoo vom “Crocodile Hunter“ – Steve Irwin (R.I.P.). Da der
Zoo riesig groß ist, brauchten wir den ganzen Tag um alles zu sehen. Man konnte
viele Tiere Australiens direkt aus nächster Nähe betrachten und anfassen…
Kangaroos, Koalas, Wombats,… Die Krokodilshow z.B., war sehr beeindruckend. Wir
hatten einen schönen Tag und fuhren am Abend dann weiter nach Brisbane.

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Nach langer Zeit, war ich
nun wieder einmal in einer richtigen Großstadt mit gewaltigen Hochhäusern. In
Brisbane wohnte ich 5 Tage in einem tollen Hostel im Süden der Stadt. Ich hatte
coole Roomates, einen Brasilianer, einer Australierin und einem Deutschem. Am
ersten Abend im Hostel war gleich eine Themenparty. Wir hatten eine Menge Spaß,
denn jeder der verkleidet war, bekam freie Getränke. An einem Abend waren wir
zusammen in einem riesigen Casino. Beim Black Jack habe ich meinen Einsatz
zunächst verdoppelt, beim Roulette jedoch wieder verloren. Ich ging am Ende mit
–20 Dollar aus dem Casino raus. Es war aber ein richtig toller Abend im Flair
von Las Vegas… Tagsüber habe ich eine Bootstour gemacht, bei der ich viele
tolle Fotos geschossen habe. In der Innenstadt kann man super einkaufen gehen,
ein Einkaufscenter nach dem anderen. An dem einen Tag, habe ich sogar beim
durch die Läden schlendern, Kathy und Maike (aus meinem Flugzeug) wieder
getroffen. In einer Millionenstadt, wieder einmal ein großer Zufall smiley …die
Mädels haben mich gleich mit ins Kino geschleppt. Leider war der Film ein
echter Mädchenfilm, aber das Kinofeeling war wieder mal cool. Danach sind wir
noch zu ihnen ins Hostel gegangen und haben über unsere bisherigen Erlebnisse
in Australien erzählt…

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Nach fünf Tagen Brisbane
ging es gestern weiter nach Surfers Paradis. Hier habe ich mit Glück noch einen
Platz in einem tollen Hostel direkt am Strand bekommen. Da in Australien die
Sommerferien begonnen haben, ist hier fast alles ausgebucht. Die Stadt ähnelt
sehr Miami, Hochhäuser stehen direkt am Strand. In Surfers Paradise kann man
super shoppen gehen – viele tolle Läden – und natürlich surfen…

Gestern Abend haben wir
einen “Club Crawl“ gemacht. Für 30 Dollar sind wir zusammen mit ca. 200
Partywütigen Touristen durch die Clubs gezogen, hatten überall freien Eintritt
und bekamen immer ein Freigetränk. Und anders wie in Deutschland bei so etwas,
waren hier die Frauen in der Überzahl. Die Tour blanke Wahnsinn! So etwas habe
ich noch nicht erlebt. In einem Club, dem “Bedroom“, fand sogar eine
Bikini-Misswahl statt. Der Club war gestopft voll mit wunderschönen Models und
deren Freundinnen. Da hat man sich echt wohl gefühlt smiley

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Heute war ich den ganzen Tag
am Strand und habe mit riesigen Wellen gekämpft. Das war ein riesen Spaß.
Während der Mittagssonne bin ich durch ein Paar Läden gebummelt und habe mir
wieder einmal ein paar Badehosen gekauft. Davon kann man hier nie genug haben.
Die sind ja meistens das einzige was man so am tagsüber trägt! smiley

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Morgen früh gehe ich noch
einmal ein bisschen surfen (ich versuche es zumindest), dann geht es weiter zu
einem Nationalpark, wo wir eine Nacht campen werden. Danach fahren wir dann
nach Byron Bay. Da ich mir jetzt mein eigenes Internet für mein Notebook
gekauft habe (funktioniert so ähnlich wie UMTS in Deutschland), kann ich jetzt
öfters Blogeinträge schreiben.

Also immer fleißig hier
reinschauen! smiley

Alles liebe, euer Micha

NEUE FOTOS ONLINE



4×4 Adventure auf Fraser Island

Queensland Posted on Tue, December 09, 2008 13:56:29

Heute bin ich von meiner
dreitägigen Tour auf Fraser Island zurück gekehrt. Und ich kann nur sagen WOW…
es war der Hammer! Unsere Gruppe bestand aus 5 Jeeps mit jeweils 11 Leuten. Zu
meinem Team gehörten 4 Jungs und 6 Mädels aus Dänemark, Schweden und
Deutschland. Wir dachten zunächst alle, wir hätten eine geführte Tour gebucht,
jedoch stellte der Veranstalter lediglich die Autos zur Verfügung und
organisierte den Proviant und die ganze Campingausrüstung. Sonntag früh am Morgen
haben sich alle getroffen um das Auto zu beladen. An dieser Stelle bekamen wir
noch einmal erklärt welche Route wir am besten auf der Insel fahren sollten und
wann wir wegen der Flut pausieren müssen. Wir bekamen eine Karte, ein paar
Rezepte und Anleitungen für den Jeep. Unser Organisator begleitete uns bis zur
Fähre, dann waren wir völlig auf uns allein gestellt. Es war ein wirklich
abenteuerliches Gefühl, auf der größten Sandinsel der Welt, mitten in der
Wildnis ausgesetzt zu sein.

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Am ersten Tag fuhren wir zum
Lake McKenzie. Wir düsten mit 60-80 Sachen den Strand entlang und fuhren dann
noch ca.15 km in den Regenwald. Der Strand dort gehört zu den 10 schönsten
Stränden der Erde. Dort blieben wir 4 Stunden lang und sonnten uns. Danach
fuhren wir weiter zu unserem Nachlager. Die Gruppe fuhr zu unterschiedlichen
Zeiten weiter und wir waren die letzten die losfuhren. Nach 30 Minuten Fahrt,
zog ein Gewitter auf und verirrten wir uns im Regenwald. Da die Insel eine
Sandinsel ist, gibt es auch keine richtigen Strassen dort. Nur wilde Sandwege. Wir
steckten einige male fest und mussten alle aussteigen und schieben. Es wurde
langsam dunkel, wir wussten nicht wo wir genau hin sollten und andere Autos
waren auch nicht zu sehen. Also beschlossen wir zurück zum Strand zu fahren und
dort ein Nachtlager zu finden. Der große Zufall war, dass sich jedes Team
verfahren hatte und ein Jeep nach dem anderen bei unserem Platz auftauchte. So
stellten wir alle Jeeps so auf, dass wir zwischen ihnen Planen spannen konnten.
Die Mädels kochten und die Jungs bauten die Zelte auf. Die Mahlzeiten waren
echt lecker, leider hatte alles was man aß und trank einen sandigen
Beigeschmack. Alles knirschte in den Zähnen. Der Sand war wirklich überall! Da
wir nur begrenzt Wasser bei uns hatten, mussten wir das Geschirr im Meer
abwaschen. Nach dem essen wurde dann Party gemacht…

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Am zweiten Tag ging es zu
einem alten Schiffswrack, was vor einigen Jahren an den Strand gespült wurde.
Später fuhren wir dann nach Indian Head, einem wunderschönen Look-Out. An
diesem Tag bin ich gefahren. Es war super, ich bin den Strand entlang gebraust
und habe meine Passagiere ganz schön durchgeschüttelt. Das war ein riesen Spaß.
Leider zog wieder ein Gewitter auf. Wir hatten echt ein bisschen Pech mit dem
Wetter. An diesem Punkt mussten wir dann wegen der Flut 5 Stunden warten bevor
wir weiter fahren konnten. Unser Nachtlagen an diesem Tag, schlugen wir in der
Nähe von dem Schiffswrack auf. Dieser Abend war extrem cool, wir saßen alle
zusammen im Kreis und hatten eine Menge Spass.

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Heute war wieder bombiges
Wetter. Bevor wir zur Fähre am anderen Ende der Insel zurückfuhren, waren wir
noch einmal in einem superschönen Flusslauf schwimmen. Im Meer durfte man nicht
baden gehen, das es auf der Insel vor Haien nur so wimmelt. …ach so, was ich
fast vergessen hätte, auf der Insel gibt es Dingos. Diese wilden Hunde leben
auf der Insel. Am zweiten Abend streunten einige Dingos bei unseren Zelten rum.
Die Mädels hatten alle Angst. Die Jungs haben sie dann allerdings verscheucht.
Nur leider kamen sie in der Nacht zurück und fraßen unsere restlichen Vorräte
auf. Einer hat vergessen die Kühltruhen zu sichern, so hatten wir heute Morgen
nichts zum Frühstück…

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Als Gesamturteil, kann ich
nur sagen, Fraser Island ist ein echtes Muss für jeden der durch Australien
reist. …ein echtes Abenteuer. Es war so cool, mit dem Jeep durch die wilden
Pisten zu hämmern. …ein echtes Offroad-Abenteuer. Jetzt bin ich wieder im
Hostel und ziemlich müde, denn Schlaf hatte ich die letzten Tage nicht wirklich
viel.

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Zu meiner weiteren
Reiseplanung kann ich nur sagen, wieder mal Zufälle über Zufälle. Samstag saß
ich hier im Hostel an den PCs um meine Weiterreise zu planen. Ich schaute
überall im Internet nach Übernachtungsmöglichkeiten in Sydney zu Weihnachten und
Silvester. Während ich am suchen war, schrieb mir ein Mädel über ICQl, das ich
kenne. Sie fragte was ich denn so Silvester mache. Ich sagte, ich will
eigentlich in Sydney sein, finde aber keinen Schlafplatz mehr. Sie meinte Sie
hätte ein Appartement in Sydney und wenn alles klappt könnte ich dort mit
schlafen. Das wäre cool. Sie will mir noch einmal bescheid geben… Hoffentlich
klappt das!

Dann der nächste Zufall
während meiner Reiseplanung. Ich schaute gerade im Internet, was ich für einen
Bus in die nächste Stadt nehmen muss, da steht auf einmal Johanna hinter, Mit
ihr zusammen bin ich in Sydney angekommen. Da Sie ein eigenes Auto hat, hat Sie
mit angeboten, mich bis nach Brisbane oder sogar Sydney mitzunehmen. Morgen
fahren wir erstmal nach Noosa und danach in den Australien Zoo…

Bis bald, euer Micha

NEUE FOTOS WERDEN BALD HOCHGELADEN (das Internet hier ist zu langsam)



In luftiger Höhe

Queensland Posted on Sat, December 06, 2008 01:11:32

Carpe diem – “Nutze den Tag”

Da ich für Freitag noch nichts geplant hatte, dachte ich mir gestern, steigst du eben mal in ein Flugzeug, fliegst 14.000 feet in die Höhe, springst aus dem Flieger und düst dann im freien Fall mit 220 km/h zurück zum Strand!

ICH KANN NUR SAGEN – WAHNSINN!!!!!! …aber seht selbst

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In Rainbow Beach gefällt es mir sehr gut. Der Strand hier ist traumhaft. Hier kann man toll surfen und man kann auch wieder baden gehen ohne sich vor gefährlichen Quallen schützen zu müssen. Nur Haie gäbe es hier viele. Aber naja, das ist eben Australien. No Risk No Fun…

Woran erkennt man, dass der gestrige Tag lustig war? Man weckt mit Muskelkater vom vielen Lachen im Gesicht auf. Und das passiert hier oefters! Ich habe im Hostel viele neue coole Leute kennengelernt. Letzten Abend habe ich mit ein paar Franzosen und ein paar Schotten zusammen gesessen und schön gefeiert. Es ist echt cool hier! Am Sonntag geht es dann mit Jeeps los nach Fraser Island. Dort wird dann am Strand geschlafen. Ich freue mich schon riesig.

Also bis bald euer “Skydiver” Micha



Wendungen in Airlie Beach

Queensland Posted on Wed, December 03, 2008 11:16:17

Da die letzten 10 Tage etwas brisant waren und des Ausgang ungewiss, kann ich mich jetzt erst wieder melden und einen neuen Blog schreiben. Doch bevor ich zu den aktuellen Geschehnissen komme, knüpfe ich erst einmal an meinen letzten Beitrag an.

Auf dem Weg nach Airlie Beach kam es wieder einmal zu einem unerwarteten Zufall. Benni wollte eine Pause machen und etwas Obst essen. Leider hatte ich schon meinen ganzen Obstvorrat aufgebraucht. Wie der Zufall es so wollte, kamen wir auf der ewig weiten Landstrasse gerade an einem Obstverkauf kurz vor einem kleinen Ort vorbei. Wir hielten an und stiegen aus. Und wer verkaufte da am Obststand? Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Es war Maike, die wir ganz am Anfang unserer Reise, vor 6 Wochen, 600 km nördlich in Cairns kennenlernten. Wir meinten alle 3 so… “WAS? DU HIER?“ …voll der riesige Zufall, dass wir gerade dort anhielten. Wir unterhielten uns kurz und durften alle Obstsorten probieren, dann ging die Reise weiter. Blog Image

Nach Ankunft in Airlie Beach, gingen wir erstmal zur Lagune und verbrachten unseren ersten Abend zusammen mit einer Hand voll Australier, die in der Runde saßen, Bier tranken und Gitarre spielten. War echt lustig.

Am nächsten Tag, ging ich los um eine Segeltour zu den Whitsunday Islands zu buchen. Benni wollte nicht mitkommen und sich das Geld sparen. Bei der zweiten Reiseagentur, wo ich nachfragte (es war so 2 Uhr), sagten Sie, es gäbe noch einen reduzierten Restplatz auf einem Partyboot für Nachmittag um 4 Uhr. Ich dachte “PERFEKT“ …ich füllte alle Formulare aus und bezahlte. Dann sollte ich aber noch in ein Geschäft auf der gegenüber liegenden Straßenseite gehen und die Steuer bezahlen, damit ich die Insel betreten darf. Gesagt getan, ich ging über die Strasse bezahlte und bekam mein Ticket für 2 Tage und 2 Nächte. Nur dort stand nicht 4 Uhr, sondern 2:30 Uhr als Abfahrtszeit darauf. Das Schiff sollte quasi in 20 Minuten ablegen und es war ein Fußweg von 15 Minuten bis zum Hafen! Ich dachte “Na Dankeschön“ …jetzt hieß es beeilen! Der erste Weg ging schnell noch in den Bottleshop um eine 30er Kiste Bier zu kaufen… ich hatte ja schließlich ein Partyboot gechartert! Dann packte ich schnell noch ein paar Sachen zusammen und ließ mich, gerade noch rechtzeitig, zum Hafen fahren. Der Segeltrip war super-schön. Wir besuchten die Inseln der Whitsundays, schauten uns traumhafte Strände mit kristallklarem Wasser an, gingen Schnorcheln und machten abends Party auf dem Schiff. Der Ausflug hat sich echt gelohnt smiley Blog ImageBlog Image

Blog ImageNach meiner Rückkehr wollten wir eigentlich am nächsten Tag Airlie Beach verlassen und weiterfahren. Das war letzte Woche Dienstag. Doch nach ca. 100 km, bei einem Tankstopp in einem kleinen Ort, war erstmal Schluss! Der Van spuckte eine große Menge Kühlwasser aus, die sich zu einer Pfütze unter dem Auto sammelte. Wir waren erstmal geschockt. Es war zwar sehr heiß an diesem Tag, aber so etwas darf ja nicht passieren. Zu unserem Glück, sprang der Van danach auch nicht wieder an. Wir dachten schon “DAS WAR ES JETZT“ und riefen bei einer Werkstatt an. Die wollte allein 80 Dollar, für das Abschleppen. Wir versuchten noch einmal den Wagen zu starten… und er sprang an! Wir konnten also noch selbst zur Werkstatt fahren. Dort checkten sie den Kühler vom Van und sagten, dass Thermostat sei kaputt und müsse repariert werden. Der Mechaniker reparierte es und wechselte noch ein paar Dichtungen vom Kühler. Wir dachten “SUPER JETZT KANN ES WEITER GEHEN“ …doch nach ein paar Tests, meinte dann der eine Mechaniker, wir könnten noch ca. 5 bis 10 km fahren, dann würde der Motor fest gehen. “ICH WAR BAFF!!!“ Der Motor würde neue Zylinder brauchen, da Kühlwasser mit in den Brennraum gelangen würde (oder so ähnlich). Die Reparatur betrüge 700 bis 2000 Dollar. Ein wirtschaftlicher Totalschaden so zu sagen. Ich war ratlos, was ich nun tun sollte. Nach langem überlegen wollten ich das Risiko eines Motorschadens eingehen und zurück nach Airlie Beach fahren um einen Käufer für den Van zu suchen. Alles ging gut. Der Van verlor kein Kühlwasser und der Motor hörte sich auch gut an. Nun stellte sich nur die Frage, ist der Motor nun kaputt oder nicht!? Haben die mich in der Werkstatt angelogen um an mir Geld zu verdienen? Ich wollte das Risiko noch einmal eingehen und fuhr noch einmal 25 km zu einer Vertragswerkstatt. Dort checkten Sie den Wagen und sagten, wir können mit dem Auto weiterfahren, wenn man immer darauf achtet, dass der Wagen genügend Kühlwasser hat und der Motor nicht zu heiss wird. Doch in unbestimmter Zeit müssten beim Motor neue Zylinder verbaut werden. Da ich das nicht irgedwann machen wollte, da dadurch weitere Kosten für mich entstehen würden, entschloss ich mich den Van wieder zu verkaufen. Nach dieser Entscheidung entschloss sich Benni nach Brisbane zu gehen und Arbeit zu suchen. Wir sehen uns vielleicht später wieder. Ich blieb in Airlie Beach und bastelte einen Aushang, den ich in der ganzen Stadt an den schwarzen Brettern verteilte. Und ich annoncierte den Van im Internet. Die ersten Tage meldete sich keiner. Ich musste nun auf Anrufe von interessierten Käufern warten. Und die Anrufe kamen. Meine Geduld hat sich bezahlt gemacht, gestern habe ich den Van verkauft. Ich werde ihn vermissen, der Van war ein echt cooles Teil und ich hatte viel Spaß mit ihm Australien zu bereisen…

Jetzt reise ich erstmal mit dem Bus weiter. Heute bin ich nach 12 Stunden Fahrt, in Rainbow Beach angekommen, lebe jetzt wieder in einem Hostel und habe eine Jeep Tour nach Fraser Island gebucht. Am Sonntag geht es los. Bis dahin werde ich hier am Strand mal ausprobieren zu surfen. Ich habe einen coolen Room-Mate Iujini aus Singapur. Wir waren vorhin einkaufen und wollen heute gemeinsam etwas kochen. Mal sehn was dabei rauskommt! Haben lustige Zutaten gekauft. smiley

Abschließend kann ich nur sagen:

“Sag Ja, wenn dir das Glück nicht lacht, wenn etwas dir Probleme macht. Sag Ja zu jedem Augenblick, dann geht es besser dir ein Stück. Denn wenn du dich dagegenstellst, du tiefer in den Abgrund fällst. So wart geduldig auf die Wende, denn jedes Leid hat mal ein Ende.”Blog Image

…und ich wünsche all meinen Lesern einen schoenen Start in die Weihnachtszeit!